Mit dem Austrian Zero Award setzen Del Fabro Kolarik, die VieVinum sowie alle teilnehmenden Partner ein Zeichen für die Weiterentwicklung der alkoholfreien Getränkekultur im deutschsprachigen Raum. Nach der Präsentation der Doppelgold- und Gold-Preisträger der Kategorien 1-8 im Rahmen der VieVinum 2026 steht nun die vollständige Siegerliste im Mittelpunkt, womit nun die Sieger aller 11 Kategorien bekannt sind.
Alkoholfreie Alternativen zählen aktuell zu den spannendsten und am schnellsten wachsenden Kategorien der Getränkebranche. Marktdaten bestätigen diese Entwicklung: Laut CGA by NIQ zählen Österreich und die Schweiz weltweit zu den führenden Märkten für alkoholfreie und alkoholreduzierte Getränke. 22 Prozent der KonsumentInnen greifen regelmäßig zu Low- und Zero Optionen. Auch international wächst die Kategorie weiter: IWSR berichtet für 2024 von einem Volumenwachstum von 13 Prozent in den zehn wichtigsten globalen Low & Zero Märkten.
Vor diesem Hintergrund gewinnt fachliche Orientierung weiter an Bedeutung. Genau hier setzt der Austrian Zero Award an, der 2026 zum zweiten Mal von Del Fabro Kolarik und der VieVinum unter der fachlichen Leitung von Dr. Klaus Postmann/drinkZERO und Alexander Lupersböck/wine-unplugged vergeben wurde. Nach der ersten Präsentation der Doppelgold- und Gold-Preisträger der Kategorien 1 bis 8 im Rahmen der VieVinum 2026 steht nun die vollständige Siegerliste im Mittelpunkt. Sie zeigt, welche Produkte sensorisch überzeugen und den Anforderungen professioneller Getränkekonzepte gerecht werden. Alle Gewinner des Austrian Zero Awards 2026 gibt es hier nachzulesen.

„Die Gewinner zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und qualitativ stark sich das alkoholfreie Segment entwickelt hat. Auch die zahlreichen Einreichungen waren eine Bestätigung für uns, dass sich in dieser Kategorie richtig viel tut. Für die Gastronomie ist das eine große Chance, denn Gäste erwarten heute attraktive Alternativen, die nicht nur alkoholfrei sind, sondern auch geschmacklich überzeugen“, erklärt Benjamin Mayr, Sortimentsexpertise Del Fabro Kolarik.
Das Konzept des Awards
Alle eingereichten Produkte werden im Rahmen verdeckter Blindverkostungen von einer Fachjury bewertet. Im Fokus stehen Geschmack, Aromatik, Mundgefühl, Optik sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Bewertet wird nach dem international anerkannten 20-Punkte-Schema. Die Jury setzt sich jedes Jahr aus Master of Wine, WeinakademikerInnen sowie Diplomsommeliers und Diplomsommelièren zusammen. Vergeben werden Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold sowie bei besonders herausragenden Einreichungen in Doppelgold.
Im Jahr 2026 wurden folgende Kategorien verkostet:
- Entalkoholisierte Weißweine (alle Sorten)
- Entalkoholisierte Roséweine (alle Sorten)
- Entalkoholisierte Rotweine (alle Sorten)
- Alkoholfreie Produkte auf Traubensaft-/Verjus-/Essig-Basis ohne Kohlensäure
- Alkoholfreie Produkte auf Traubensaft-/Verjus-/Essig-Basis mit Kohlensäure
- Alkoholfreie Schaumweine auf Basis entalkoholisierter Weine (alle Sorten, auch aromatisiert)
- Alkoholfreie Schaumweine auf Traubensaftbasis (alle Sorten, auch aromatisiert)
- Fermentierte Produkte (Proxies) auf Basis von Tee (Sparkling Tea) oder Traubensaft/Verjus/Essig
- Alkoholfreier Cider, FruchtSecco und Proxies auf Obstsaft-Basis (alle Sorten, auch aromatisiert)
- Bitterlimonaden & Ready to Drinks (inkl. Mixer/Filler)
- Alkoholfreie Spirituosen* (alle Kategorien inkl. Wermut, Kräuterbitter, Liköre/Aperitivos)
Sämtliche eingereichte Produkte weisen einen maximalen Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% auf.
Echte Geschmackserlebnisse
Gerade für die Gastronomie wird es zunehmend wichtiger, alkoholfreie Alternativen nicht nur als Zusatzangebot, sondern als festen Bestandteil moderner Getränkekonzepte zu verstehen. Dazu schafft der Austrian Zero Award Vergleichbarkeit in einer Kategorie, die immer vielfältiger wird – von entalkoholisierten Weinen und Schaumweinen über Verjus- und Traubensaftprodukte, von fermentierten Proxies und Sparkling Teas bis hin zu alkoholfreien Spirituosen, Bitterlimonaden und Ready-to-drink-Produkten.
* An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Bezeichnung „alkoholfreie Spirituosen“ gemäß EU-Spirituosenverordnung (VO (EU) 2019/787) nicht erlaubt ist. Der AZA benutzt diese lediglich im internen Sprachgebrauch, nicht jedoch für die Prämierung der Siegerprodukte.


